THE URBAN APPLE ORCHARD - JOHANNESBURG

Zur Unterstützung der Johannesburger Guerilla-Gärtner Bewegung haben wir auch unsere Schaufeln geschnappt und mitgeholfen, die Natur in dieser geschäftigen Stadt neu zu mischen. Gemeinsam mit unseren Freunden in Joburg haben wir einen riesigen, symbolischen und kunstvollen Apfelbaum in dieses leerstehende Gebäude gebaut und an dessen Fuß einen richtigen urbanen Apfelgarten angelegt. Aber das Beste daran ist, dass Freundschaften für immer und ewig geschlossen wurden!

WER SIND DIE LEUTE, DIE
JOBURGS GRÖSSTEN APFELBAUM GEBAUT HABEN?

Unsere Johannesburg Nature Remix Aktion ist ein perfektes Beispiel dafür, welche erstaunlichen Dinge Gleichgesinnte erreichen können. Schauen wir uns unsere Guerilla-Gärtner etwas genauer an:

ASHLEY MACHETE

„Meine Großmutter hat mich zum Urban Farming gebracht. Sie hat mir den großen Wert von selbstgezogenen Lebensmitteln vermittelt und mir die Grundlagen des Landbaus beigebracht. Beim Gärtnern fühle ich mich einfach wohl. Es macht mich glücklich. Das Leben in der Stadt ist nicht leicht. Aber wenn ich im Garten bin, dann kommen alle diese schweren Gedanken einfach nicht auf. Da gibt es nur noch mich, die Pflanzen und die Insekten.“

PHILIP PAINTER

„Wenn ich mir diesen Betondschungel so ansehe, dann merke ich nur, dass in den Gebäuden kein Gefühl mehr steckt. Jeder von uns ist auf Distanz zur Natur. Wir „modernen Menschen“ haben den Kontakt zur Mutter Natur verloren. Versuchen wir doch uns einmal vorzustellen, wie es vor 10.000 Jahren war. Das hier sah komplett anders aus. Ich glaube, dass es gut ist, sich mit der Natur zu befassen. Es ist gut, sich schmutzig zu machen!“

TARYN JACOBSON

„Je mehr ich mich mit Pflanzen befassen, desto mehr sehe ich ihre vielen fantastischen Vorteile: essbare Pflanzen, medizinische Pflanzen, die alle unsere Luftqualität verbessern... Es gibt wirklich nichts Schlechtes an ihnen. Wenn ich zerbrochene urbane Strukturen sehe und all die verschiedenen Pflanzen, die dort wachsen, dann glaube ich daran, dass sie mit ihren positiven Auswirkungen auf die städtischen Gebiete die Welt retten werden.”

MATTHIAS MATTHEE

„Ich bin ein Menschenrechtsaktivist und ich engagiere mich für eine Organisation die „Miss Earth“ genannt wird. Ihr Schwerpunkt richtet sich auf Frauen und die zukünftigen Generationen. Es ist schön, ihnen beibringen zu können, wie man Kulturpflanzen und Bäume anbaut. Ihnen zu vermitteln, wie man die Natur hegen und pflegen kann, könnte die nächstbeste Lösung für die Welt sein. Ich setze mich für unseren Planeten, die Mutter Erde ein. So sehe ich das.“

KAYAN LEUNG

„Ich bin ein Handwerker. Ich produziere Lederaccessoires. Aber besonders stolz war ich, als wir eine Baumschule für einheimische Bäume in Botswana eröffnet haben. Ich habe mehr als 2.000 Bäume angebaut und umgesetzt! Und sie sind immer noch da! Von Grün und Bäumen umgeben zu sein, fühlt sich natürlich an. Ich möchte etwas Positives hinterlassen. Es fühlt sich einfach großartig an, ein Teil dieser Sache zu sein.“

THEMBI KOBEDI

„Bevor ich eingeladen wurde, hier an diesem wunderbaren Obstgarten zu arbeiten, habe ich schon ein paar Bäume in meinem Leben gepflanzt. Damals ist mir klar geworden, dass ich lernen möchte, wie man eigene Bäume und Pflanzen anbaut. Jetzt möchte ich mein eigenes Gemüse für meine Familie anbauen. Ich glaube, das ist wichtig. Jüngere Menschen wissen nicht einmal woher die Nahrungsmittel kommen. Frag sie und sie werden auf den Supermarkt deuten!“

Group picture

SCHAUEN WIR EINMAL HINTER DIE KULISSEN. KLICK, PLAY, DEN SPASS NOCHMALS ERLEBEN:

Jeder unsere Freunde leistet großartige Arbeit dabei, die Natur wieder in die örtliche Gemeinschaft zurückzubringen, aber gemeinsam bewirken sie Wunder! Wir haben zwei Wochen schwer und konzentriert daran gearbeitet, aber es hat so viel Spaß gemacht! Mach dir ein Bild von der Stimmung!